Geschichte

Auch wenn es schon im Mittelalter – hinsichtlich der Waldnutzung – umweltrelevante Vorschriften gab, so haben erst die Auswirkungen der industriellen Revolution und des Ersten und Zweiten Weltkrieges zu weitergehenden Schutzvorschriften geführt. Obwohl man zuvor lange an die technische Lösbarkeit aller Probleme glaubte, wurde anschließend das Drängen auf einen wirklichen Schutz der Natur stärker und fand seinen Niederschlag in verbesserten Rechtvorschriften.

Frau Elizabeth Haub gehörte zu den Vorausschauenden und gründete 1968 den Karl-Schmitz-Scholl Fonds für Umweltrecht und Umweltpolitik aus Anlass des 100. Geburtstags ihres Vaters. Wo nur wenige die Grenzen des Wachstums erkannt hatten, war sie der Ansicht, dass die laufenden Aktivitäten einiger bedeutender Organisationen vorbildlich seien. Allerdings benötigen die Wissenschaft und ökologisch ausgerichtete Interessenten eine stärkere rechtlich bindende Basis, sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene.

Einen bedeutenden Durchbruch unserer Bemühungen erlangte man in Verbindung mit der "UN Konferenz zu Fragen der menschlichen Umwelt" 1972 in Stockholm.

Einen weiteren Fortschritt erreichte die Nachfolgerin von Frau Elizabeth Haub und die derzeitige Vorsitzende der Stiftung, Frau Helga Haub, indem sie das Engagement ihrer Schwiegermutter auf internationale Ebene erweiterte. Sie gründete in den USA und in Kanada die Elizabeth Haub Foundation for Environmental Law and Policy. Damit erhielt unsere Stiftung einen Hebel zum Beitrag zur Lösung weltumspannender Umweltprobleme. Dieser Einsatz scheint heute – nachdem die globalen Zusammenhänge offensichtlich sind – notwendiger denn je.

Zeitnah wurde die Elizabeth-Haub-Stiftung aus Anlass des 75. Geburtstags Erivan Haub in Deutschland gegründet.